Intelligente Inhalte im Unternehmen

By sguiard at September 07, 2010 00:04
Filed Under: XML

Von Geoffrey Bock und Dale Waldt

Senior Analysten, The Gilbane Group

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In diesem Monat veröffentlichen wir bei der Gilbane Group einen Bericht unterschiedlicher Anbieter über „Smart Content in the Enterprise: How Next Generation XML Applications Deliver New Value to Multiple Stakeholders“ (Intelligente Inhalte im Unternehmen: Wie XML-Anwendungen der neuesten Generation unterschiedlichen Interessengruppen einen Mehrwert bieten). Wir freuen uns darüber, dass Quark einer der Sponsoren dieser Studie ist.

XML als Tag-Standard für Inhalte ist beinahe ebenso alt wie das Internet selbst. XML-Anwendungen zeigen ihren besonderen Nutzen seit langer Zeit – sie senken Kosten, steigern Erträge, beschleunigen Unternehmensprozesse, verringern Risiken, verbessern den Kundendienst und steigern die Kundenzufriedenheit. Aber trotz all der Vorteile bemühen sich Manager, die XML erfolgreich in ihrer Abteilung implementiert haben, oft vergeblich, XML-basierte Inhalte und XML-Anwendungen über die Abteilungsgrenzen hinweg im gesamten Unternehmen durchzusetzen.

Ein großer Teil des Potenzials von XML-Inhalten wird also nicht genutzt. Was ist erforderlich, um aus der bislang isolierten Verwendung von XML in einzelnen Abteilungen auszubrechen und XML unternehmensweit zu verwenden? Wie kann man in einem Unternehmen die Aufmerksamkeit der Geschäftsführung für ein solches XML-Projekt erlangen und sich Gehör verschaffen?

Wir glauben, dass eine unternehmensweite Lösung auf „intelligenten Inhalten“ aufbauen muss. Wenn wir Inhalte mit umfassenden Informationen über die Bedeutung und/oder das Format kennzeichnen, werden sie so „intelligent“, dass Anwendungen und Business-Systeme sie auf interessante, innovative und oft unerwartete Weise nutzen können. Organisation, Suche, Verarbeitung, Erkennung und Präsentation werden stark verbessert, was wiederum den zugrunde liegenden Wert der Informationen, auf die die Kunden zugreifen und die sie nutzen, steigert.

Wir laden Sie ein, zu betrachten, wie sich intelligente Inhalte positiv auf Ihre Geschäftsprozesse auswirken. Wir freuen uns auf die Gespräche mit all jenen von Ihnen, die mit Quark vertraut sind und die XML-Fähigkeiten der Software zu schätzen wissen.

Die vollständige Studie steht in englischer Sprache kostenlos zur Verfügung unter: http://publish.quark.com/content/GilbaneReport_SmartContent

 

Dynamic Publishing - eine Artikel-Serie von Georg Obermayr

By sguiard at Juli 06, 2010 23:48
Filed Under: Automatisiertes Publishing, Medien, Multi-Channel-Publishing

Eine Veröffentlichung von Quark in Kooperation mit Cleverprinting (www.cleverprinting.de/newsletter)

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Kaum eine Branche hat sich in den vergangenen Jahren so rasant verändert wie die Druck- und Medienbranche. DTP-Programme wie QuarkXPress haben die Möglichkeiten der Medienproduktion revolutioniert. Jetzt leiten das Internet, neue Programme und neue Arbeitsweisen den nächsten wichtigen Schritt in der Medienproduktion ein: Das Dynamic Publishing ist auf dem unaufhaltsamen Vormarsch. Es wird die Arbeit von Agenturen und Designern grundlegend verändern.

Agenturen und Kreative werden durch Dynamic Publishing in vielen Bereichen nicht mehr - wie bisher - den kompletten Produktionsprozess steuern. Sie werden vielmehr zu Template-Bauern‚ Publishing-Projektmanagern oder Plattform-Architekten. Die Publishing-Revolution ist also voll im Gange - und wer hier nicht auf dem Laufenden ist, der läuft Gefahr, irgendwann der Technik hinterherzulaufen...

Georg Obermayr (www.georgobermayr.de), Technischer Leiter bei der Agentur ADVERMA und Anwender von Quark Publishing System 8, hat für den Cleverprinting-Newsletter in einer fünfteiligen Serie die Möglichkeiten, Abläufe und Voraussetzungen des Dynamic Publishing beleuchtet.

Quark veröffentlicht nun in Kooperation mit Cleverprinting alle Teile der erfolgreichen Serie auf seinem Dynamic Publisher Blog:

Teil 1: Einführung
Teil 2: Web-to-Print
Teil 3: Redaktionssysteme
Teil 4: Integrierte Publishing-Systeme
Teil 5: Fazit

Der Cleverprinting-Newsletter bietet neben diesem Artikel viele weitere Informationen rund um das Thema DTP. Mit 14.000 Abonnenten ist er einer der meistgelesenen Newsletter der Branche (www.cleverprinting.de/newsletter).

Teil 1: Dynamic Publishing - Einführung

Manchmal bedarf es eines Schlagwortes, um eine schleichende Entwicklung offen zu legen: Durch den Begriff „Dynamic Publishing“ etwa bekommen bisher parallele Entwicklungen wie Web-to-Print oder Database Publishing einen einheitlichen gedanklichen Überbau. Der Ausdruck scheint sich durchzusetzen. Das ist dringend erforderlich, denn Dynamic Publishing ist im Begriff, die gesamte grafische Industrie in ihren Grundfesten zu verändern.

Auf den Punkt gebracht ist Dynamic Publishing das automatisierte Erstellen von Layouts. Die Inhalte werden dabei über ausgefeilte Regelwerke in zuvor erstellte Templates (Layoutvorlagen) einmontiert. Dadurch wird die Satzproduktion in weiten Teilen „industrialisiert“, was Zeit- und Kostenvorteile freisetzt. Dies darf aber nicht zu Lasten der Qualität gehen: Dynamic Publishing-Systeme sollen keine monotonen Industriekataloge ausspucken, sondern grafisch und typografisch anspruchsvolle Produkte ohne Kompromisse erzeugen.

Die zentrale Frage: Wie werden die Unternehmen in zehn Jahren ihre Marketingunterlagen herstellen?

-    Inhalte gleichzeitig in Print und Web publizieren?
-    Aufwändige Gestaltungen immer aktuell auf Knopfdruck erstellen?
-    Crossmediale Kampagnen von Anzeigen, Online-Bannern bis hin zu Videos zentral planen, konzipieren und kreieren?
-    Publishing integriert und gesteuert aus allen Bereichen der Unternehmenssoftware (von ERP, CRM über BPM bis hin zum PIM)?

Einige dieser Punkte sind bereits heute Realität und tägliche Praxis, andere werden in den nächsten Jahren folgen. In der letzten Konsequenz lässt sich das Thema vermutlich heute noch gar nicht durchdringen. Apples iPad oder Augmented Reality könnten z.B. in den nächsten Jahren einiges an Kreativität freisetzen, wenn es darum geht, wie (journalistische) Inhalte aufbereitet und konsumiert werden sollen.

Klar ist, dass sich der Fokus der Beteiligten verschieben wird: Werbeagenturen werden zu Lieferanten von

-    „Frameworks“, etwa in Form von Vermarktungsstrategien, Corporate Design-Richtlinien und Layout-Templates und
-    „Tools“, etwa in Form von Web-to-Print System, Redaktionslösungen oder Content Management-Umgebungen.

Ein guter Teil der Medienproduktion wird sich in die Betriebe selbst verlagern, aber auch dort nicht notwendigerweise nur in die Marketingabteilung, sondern via Internet direkt an jeden einzelnen Arbeitsplatz.

Für Agenturen und Medienbetriebe heißt das Chance und Risiko zugleich. Wer sich bisher als „Satzshop“ für Anzeigen, Einladungen, Visitenkarten usw. sah, wird es in der Zukunft von Dynamic Publishing noch schwerer haben. Die Branche muss ihr Selbstbild einer Reflexion unterziehen. Auch in Zukunft wird es viel Raum für hochwertige und individuell hergestellte Produkte, wie z.B. Kunstbücher, Kalender, Imagebroschüren oder auch Branding-Konzepte geben. Die Konzentration auf solche nicht einfach austauschbare Objekte ist die erste Strategie für die Branche. Das zweite Standbein wird die IT werden. Wer die nächste Generation der Publishing-Tools liefert, wird erheblichen Einfluss auf deren Gestaltungsmöglichkeiten und kreative Freiräume haben. Die Medienbranche mit ihrer jahrhundertelangen Tradition in Typografie und Grafikdesign sollte sich diesen Einfluss nicht aus der Hand nehmen lassen. Es ist naiv zu glauben, die grafische Industrie könnte diese Tools selbst entwickeln – dazu sind sie viel zu komplex. Agenturen und Druckereien müssen vielmehr der Motor der Entwicklung sein, dürfen sich zwischen Kunden und IT-Firmen nicht zerreiben lassen. Im Idealfall wird der Medienbetrieb zu einer Art Think Tank für den Einsatz von Publishing-IT bei seinen Kunden.

Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Berufsbilder. Viele Fachleute aus dem Satz- und Vorstufen-Bereich entwickeln sich zu „Grenzgängern“ und versuchen, Themen wie PrePress-Technik, Typografie, Musterseitenbau, Projektberatung und IT unter einen Hut zu bekommen. Auch der Gestaltungsprozess ändert sich durch das „Denken in Templates“. Bereits heute zeichnen sich neue Berufsbezeichnungen wie Template-Bauer, Publishing-Projektmanager oder Plattform-Architekten ab. Wer Generalist und gleichzeitig Fachperson in möglichst vielen Teilbereichen ist, wird in dieser veränderten Berufswelt wohl am besten zurechtkommen. Gleichzeitig muss die grafische Industrie verhindern, dass sie nicht ausblutet und ihre besten Mitarbeiter verliert: Denn auch in den Kunden-Betrieben selbst wird es einen gesteigerten Bedarf an Leuten geben, welche die komplexen Publishing-Systeme betreuen. Vor diesem Hintergrund steht das Thema Ausbildung: Die „klassischen“ Medien-Berufe (vom Mediengestalter und Grafiker bis hin zum Berater) sind nur schlecht auf diese Veränderungen vorbereitet – überzeugende Konzepte fehlen bislang.

Einzelne Bestandteile für Dynamic Publishing sind seit längerem vorhanden. Erst jetzt aber verflechten sich die verschiedenen Schlüsseltechnologien miteinander:

-    Im Dynamic Publishing werden die Inhalte weitestgehend von ihrer medienspezifischen Darstellung getrennt. Datenbanken nehmen dabei die Inhalte in Form von Texten und Bildern auf. Im Idealfall sind sie so gestrickt, dass sie auch außerhalb der Publishing-Welt für das Unternehmen einen Nutzen haben. XML bildet die Schnittstelle zwischen verschiedenen Systemen und Dateiformaten. Über sogenannte Transformationen lassen sich z.B. Print-Layouts automatisch in Webseiten umwandeln. Das setzt natürlich voraus, dass die eingesetzten Systeme entsprechend offen in Bezug auf XML sind.

-    Die Allgegenwart des Internets und stark gesteigerte Bandbreiten sind ein wichtiger Faktor für Dynamic Publishing. Schließlich basieren viele der Systeme auf Webseiten. Dass es heute möglich ist, Desktop-ähnliche Oberflächen im Web nachzubilden, kommt dem entgegen.

-    Gerade bei Web-to-Print-Systemen spielt auch Cloud Computing eine Rolle. Genauso, wie Sie heute bereits Ihre E-Mails und Kontakte in einer „Wolke“ speichern, werden Sie in Zukunft auch auf Ihre Druckvorlagen von überall aus Zugriff haben.

-    Die beiden Platzhirsche unter den Layoutprogrammen, Adobe InDesign und QuarkXPress, sind auch in den meisten hochwertigen Dynamic Publishing Systemen tonangebend, aber nach außen unsichtbar. Schließlich kommen hier die Server-Versionen der Tools zum Einsatz, die ohne grafisches Interface schlank genug sind, um performant und zuverlässig einen hohen Dokumenten-Durchsatz abzuarbeiten. Dabei wird auf die selben ausgereiften typografischen und gestalterischen Funktionen zurückgegriffen, die bereits aus den Desktop-Versionen bekannt sind. Aus diesem Grund ist eine Layoutprogramm-Engine gerade bei komplexeren Publishing-Anwendungen einer PDF-Engine in Bezug auf Flexibilität, Integrierbarkeit und Umsetzungsqualität meist überlegen.

-    PDF/X und Farbmanagement sind das Fundament der modernen Druckvorstufe. Ohne die erreichte Standardisierung und Qualitätssicherung von Druckdatenerstellung und -übergabe wäre auch Dynamic Publishing nicht möglich.

Wie diese Techniken im Zusammenspiel eine neue Generation von Publishing-Lösungen ausgestalten wird in den nächsten Folgen dieser Serie beschrieben, die bald auf The Dynamic Publisher zur Verfügung stehen. Fest steht aber: Die Potenziale beim Kunden, von Zeit- und Kosteneinsparungen bis hin zu Qualitätssteigerungen, sind enorm. Die Publishing-Revolution ist voll im Gang.

Georg Obermayr

 

Der Wert der Wiederverwendung von Inhalten

Warum es nicht nur auf den Anteil wiederverwendeter Inhalte, sondern auch auf die Methode ankommt

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Wenn man analysiert, welchen Return on Investment Unternehmen mit einer auf Komponenten basierenden Wiederverwertung von Inhalten erreichen, könnte man annehmen, dass sie umso größere Vorteile erzielen, je mehr Inhalte sie wiederverwenden. Ein größerer Anteil verfügbarer Inhalte würde folglich ein größeres Potenzial für die Wiederverwendung dieses Materials bedeuten und somit eine gesteigerte Effektivität beim Erstellen der Inhalte. Doch obwohl dies in vielen Fällen zutrifft, heißt das nicht, dass eine Steigerung des Anteils wiederverwendeter Inhalte automatisch zu wesentlichen Leistungssteigerungen führt.

Die von der Aberdeen Group im März 2010 durchgeführte Studie Benchmarking Content Reuse in Technical Communication (Bewertung der Wiederverwendung von Inhalten in der technischen Kommunikation) zeigte, dass der Anteil der wiederverwendeten Inhalte die Vorteile, welche Unternehmen aus der komponentenbasierten Entwicklung von Inhalten ziehen können, weniger stark beeinflusst. Wichtig ist vielmehr, wie einfach es für die Mitarbeiter ist, diese Inhalte wiederzuverwenden.  

Die Untersuchungsmethode von Aberdeen: Identifizieren der führenden Unternehmen

Um zu identifizieren, wodurch Unternehmen am stärksten von der Wiederverwendung von Inhalten profitieren, wurde in der Umfrage der Aberdeen Group die Leistung („Performance“) von 208 Unternehmen bewertet. Mit Hilfe von wichtigen Leistungskriterien zu Kosteneinsparung und Effizienz bei der Erstellung von Inhalten teilt Aberdeen die Teilnehmer der Studie in drei Leistungskategorien ein: führende Unternehmen (die 20 % mit der besten Leistung), Branchenstandard (die folgenden 50 %) und schwache Unternehmen (die letzten 30 %). Diese Gruppierung sollte die Unternehmen herausfiltern, die durch die Wiederverwendung von Inhalten die besten Ergebnisse erzielen.

Aberdeen stellte fest, dass die Unternehmen mit der besten Performance einen hohen Standard erreichten (sie schlossen 93 % der Projekte am oder vor dem Abgabetermin und 90 % innerhalb des Budgets ab). Obwohl die zum Branchenstandard zählenden Unternehmen eine ähnliche Leistung erreichten (sie schlossen 82 % der Projekte am oder vor dem Abgabetermin ab und blieben in 76 % der Fälle innerhalb des Budgets), waren die Effekte, die diese Unternehmen in Bezug auf die Steigerung ihrer Leistung durch Wiederverwendung von Inhalten erzielten, deutlich schwächer als bei den führenden Unternehmen (Abb. 1). Schwache Unternehmen kämpften darum, ihre Ziele auch kontinuierlich zu erreichen und ihre Leistung zu verbessern (sie erreichten die Abgabetermine in 39 % der Fälle und hielten zu 26 % das Budget ein).

Abb. 1: Leistungssteigerung durch Wiederverwendung von Inhalten

 

 

Schließlich führten diese Vorteile bei den Verfassern von Inhalten zu höherer Produktivität. Wenn es um das Verfassen von Inhalten geht, so stellte Aberdeen fest, übertreffen die führenden Unternehmen den Branchenstandard mit um 31 % mehr Inhalten pro Autor und die schwachen Unternehmen mit um 100 % mehr Inhalten pro Autor. Die folgende Analyse zeigt die von den führenden Unternehmen zum Erreichen dieser Vorteile genutzten Verfahren und Strategien.

Einfaches Wiederverwenden von Inhalten

Obwohl die führenden Unternehmen eine deutlich bessere Leistungssteigerung durch Wiederverwendung von Inhalten erreichten als ihre Konkurrenz, geschah dies nicht durch einen größeren Anteil wiederverwendeter Inhalte. Im Durchschnitt konnten die Unternehmen etwa 45 % eines neuen Dokuments aus bereits zuvor verfassten Inhalten erstellen. Dieser Anteil variiert, unabhängig von der Leistung des Unternehmens, nur geringfügig (Abb. 2).

 

Abb. 2 : Prozentualer Anteil der wiederverwendeten Inhalte

 

Quelle: Aberdeen Group, März 2010

Dies beruht größtenteils auf der Tatsache, dass der Anteil bereits vorhandener Inhalte, der in einer neuen Publikation verwendet werden kann, begrenzt ist. Gleichzeitig können Initiativen zur Wiederverwendung von Inhalten, auch wenn sie beträchtliche Effizienzsteigerungen ermöglichen, paradoxerweise die Komplexität und die Schwierigkeit des Inhaltserstellungsprozesses auch steigern. Es ist also durchaus möglich, dass Unternehmen, indem sie zentrale Speicher mit wiederverwendbaren Inhalten implementieren, die Effektivität der Autoren eher beeinträchtigen. Der Unterschied im Vorgehen der verschiedenen Unternehmen ist, das Unternehmen der Kategorie „Führende Unternehmen“ zusätzlichen Aufwand betrieben, um das Wiederverwenden von Inhalten zu vereinfachen – und die Vereinfachung des Prozesses trägt zur Produktivität der Autoren bei.

Diese Verlagerung des Schwerpunkts bei den führenden Unternehmen zeigt sich in einer Reihe von Unterschieden beim Erstellen, Verwalten und Veröffentlichen von Inhalten. Die führenden Unternehmen haben zwar einige Veränderungen gegenüber dem vorherigen Prozess – z. B. das zentrale Verwalten von Inhalten – mit ihren Konkurrenten gemeinsam. Aber in anderen Bereichen – wie beispielsweise die Nutzung von Publishing-Modulen, die das Erstellen von Seitenlayouts und das Montieren von Inhalten in neuen Dokumenten automatisieren – heben sich diese Unternehmen von ihren Konkurrenten ab. Die Untersuchung Benchmarking Content Reuse in Technical Communication von Aberdeen bietet genauere Informationen über die Faktoren, die die führenden Unternehmen bei ihrer besseren Performance unterstützen.

Autor: David Houlihan, Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Produktinnovation und Ingenieurwesen, Aberdeen Group


David Houlihan ist Fachmann für das Management von Produktinhalten und für technische Kommunikation der Aberdeen Group. Als Forscher identifiziert und bewertet David Houlihan den Wert, den Unternehmen aus der strategischen Nutzung von Produktdaten ziehen. Zu den von ihm persönlich abgedeckten Bereichen gehören: Technische Publikation und Dokumentation, Content-Management für Unternehmen, Technologien für die CAD-Visualisierung, Management von Übersetzungen und globaler Information sowie Publishing für Unternehmen.

David Houlihan arbeitet seit Mai 2007 in der Abteilung Product Innovation and Engineering Practice der Aberdeen Group und hat während seiner Untersuchungen die Leistung von mehr als 1.500 Unternehmen bewertet. Auf der Grundlage seiner Untersuchungen hat Houlihan über vierzig Berichte verfasst, die von mehr als 45.000 Abonnenten in über 35 Ländern gelesen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Fallstudie: Katalogproduktion bei Thomas Cook

By sguiard at Juli 01, 2010 22:59
Filed Under: Automatisiertes Publishing, Fallstudie, Marketingkommunikation

Katalogdesign kreativ und dabei wirtschaftlich? Thomas Cook zeigt, wie es geht

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Die Thomas Cook AG setzt bei der Katalogproduktion auf cmi24, eine auf QuarkXPress® Server basierende Dynamic-Publishing-Lösung, und reduziert externe Agenturleistungen erheblich


Die Thomas Cook AG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc. Sie bündelt die Aktivitäten der Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz und deckt den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. In Deutschland ist die Thomas Cook AG der zweitgrößte Anbieter von touristischen Leistungen und Produkten und beschäftigt rund 4.200 Mitarbeiter.

Mit der auf QuarkXPress Server basierenden Dynamic-Publishing-Lösung cmi24 verfügt Thomas Cook seit 2009 über modernste Software für die automatisierte Katalogproduktion. Die Lösung ermöglicht es, Bilder, Texte und Produktdaten in einer zentralen Datenbank zu pflegen und zu aktualisieren und sie in nur wenigen, weitestgehend automatisierten Arbeitsschritten zu hochwertigen druckfertigen Endlayouts für verschiedenste Kataloge und Broschüren zusammenzustellen. Ein einheitlicher Markenauftritt ist jederzeit gewährleistet.

Fallstudie lesen

Quark, K-NFB Reading Technology und Baker & Taylor gehen Partnerschaft ein und bieten die erste Komplettlösung für Digital Publishing 2.0 an

Die Partnerschaft bietet eine kostengünstige Möglichkeit, faszinierende interaktive Inhalte für alle führenden digitalen Geräte zu erstellen und über ein weltweites Distributionsnetzwerk anzubieten.

NEW YORK - 17.06.2010 -

Quark, ein führender Anbieter von Publishing-Software, K-NFB Reading Technology, Entwickler des Blio eReader-Frameworks, und Baker & Taylor, der weltweit größte Distributor für gedruckte und digitale Medienprodukte, gaben heute ihre Partnerschaft bekannt. Die Ankündigung fand im Rahmen der Untethered 2010 Conference, einer Messe für digitale Medien in New York, statt. Die drei Unternehmen arbeiten zusammen, um Autoren und Inhaltslieferanten die erste Komplettlösung für Digital Publishing 2.0 zur Verfügung zu stellen. Die Partnerschaft bringt Experten für die Erstellung und für die Distribution digitaler Inhalte sowie Experten für das Erlebnis des digitalen eReadings zusammen, um Content-Verfassern und -Anbietern eine einfache und kostengünstige Lösung für das digitale Publizieren zur Verfügung zu stellen.

„Digital Publishing 2.0 definiert sich durch designbetonte, interaktive Inhalte, die über alle führenden digitalen Geräte einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden“, erklärt Ray Schiavone, Präsident und CEO von Quark. „Wir freuen uns, mit K-NFB Reading Technologie und Baker & Taylor zusammenzuarbeiten und so unsere Expertisen gemeinsam zu nutzen, um Publishern und anderen Content-Erstellern zu helfen, das Erlöspotenzial dieses neu entstehenden Marktes zu nutzen. Gemeinsam sorgen wir für eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, faszinierende digitale Inhalte für die Blio eReader-Anwendung zu erstellen und über ein erstklassiges Distributionsnetzwerk anzubieten, um auf diese Weise den Konsumenten das ultimative Benutzererlebnis zu liefern.“

Die Lösung von Quark, K-NFB und Baker & Taylor gewährleistet die Ausgabe von Inhalten, die die Aufmerksamkeit der Leser durch eine Reihe einzigartiger Funktionen auf sich ziehen: Dazu gehören Video- und Audioclips, interaktive Webseiten, die Integration mit Social-Media-Netzwerken, das Verfassen von Notizen, Exportfunktionen und mehr. Einfach ausgedrückt: Die Lösung wandelt statische Seiten in vielseitige, fesselnde Inhalte für digitale Medien um.

Die Lösung

- gibt allen Inhaltslieferanten, einschließlich Eigenverlagen und professionellen Verlegern, Zugang zu Digital Publishing 2.0, indem Designer eine Möglichkeit bekommen, ohne komplexe Konfiguration oder Programmieraufwand anspruchsvolle interaktive Inhalte zu erstellen

- ermöglicht über alle führenden digitalen Geräte, einschließlich Tablet-PCs, Smartphones und Computer, den Zugang zu vielseitigen interaktiven Inhalten

- bietet durch digitale Bücher neue Werbeerlösmöglichkeiten

- ermöglicht die schnelle und kostengünstige Umwandlung von gedruckten in digitale Publikationen

- bietet ein umfassendes globales Distributionsnetzwerk, über das die digitalen Inhalte die Verbraucher überall auf einfache Weise erreichen können

„K-NFB und Baker & Taylor haben sich zur Zusammenarbeit mit Quark, einem führenden Anbieter im Bereich Dynamic Publishing, entschieden, um Content-Verfassern zu helfen, grafisch anspruchsvolle interaktive Inhalte effizient und kostengünstig in QuarkXPress zu erstellen – Inhalte, die dann automatisch in das Blio-Format exportiert und über das umfassende globale Vertriebsnetzwerk von Baker & Taylor für die Verbraucher bereitgestellt werden können“, so Ray Kurzweil, CEO, K-NFB Reading Technology. „Gemeinsam liefern unsere drei Unternehmen Autoren genau die Technologie, die sie benötigen, um ihre eigene Publishing-Erfahrung zu erweitern und gleichzeitig das Benutzererlebnis zu verbessern.“

Tom Morgan, CEO bei Baker & Taylor, fügt hinzu: „Baker & Taylor ist stolz auf diese Partnerschaft mit Quark und K-NFB. Wir öffnen die Türen für tausende von neuen Autoren und Inhaltslieferanten, damit sie digitale interaktive Inhalte erstellen können und anschließend Zugang zu dem einmaligen Distributionsnetzwerk von Baker & Taylor erhalten. Wir haben uns zusammengeschlossen, um eine einfache Möglichkeit anzubieten, statische Medieninhalte in jenen facettenreichen digitalen Content umzuwandeln, den die Verbraucher des 21. Jahrhunderts verlangen.“

Quark sorgt dafür, dass Publisher, wenn sie beeindruckende Inhalte für digitale Geräte liefern möchten, weniger abhängig sind von Programmierern und Custom Apps. Hierdurch werden die Kosten für das Digital Publishing gesenkt und Inhaltslieferanten können digitale Produkte für alle führenden digitalen Geräte schneller einführen. Quark wird seine Lösung zum Publishing mit QuarkXPress auf der Blio eReader-Anwendung im Verlauf dieses Jahres veröffentlichen.

Über Quark

Quark® Inc. (www.quark.com/de) ist ein führender Anbieter von Publishing-Software für professionelle Designer sowie kleine, mittelständische und große Unternehmen in über 160 Ländern. Vor 20 Jahren hat unser Vorzeigeprodukt QuarkXPress® den Lauf des traditionellen Verlagswesens in eine vollkommen neue Richtung gelenkt. Quark hat in mehr als 25 Jahren auf seine Kenntnisse und Erfahrungen im Design und Publishing aufgebaut, um Softwarelösungen anzubieten, die gemeinsame Workflows und automatisiertes Publishing über mehrere Kanäle unterstützen. Heute revolutioniert Quark das Publishing erneut, indem das Unternehmen neue Maßstäbe bei XML-basiertem Publishing in Print, Internet und digitalen Medien setzt und den Inhabern und Angestellten kleiner und mittelständischer Unternehmen hilft, ihre Produkte und Dienstleistungen einfach, professionell und zu einem erschwinglichen Preis zu bewerben. Das in Denver ansässige Unternehmen Quark Inc. ist ein Privatunternehmen.

Über Blio und K-NFB Reading Technology

Blio (www.blioreader.com/faq.html) ist ein revolutionäres eReader-Framework zum Lesen von eBooks, Zeitungen und Zeitschriften. Blio setzt neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung von eContent und der Navigation, indem es ein herausragendes 3-D Leseerlebnis in voller Farbigkeit liefert. Anders als Standard-eInk-eReader, behält Blio das Format einer Publikation bei, inklusive Layout, Fonts, Farben und Bildern. Blio wurde von K-NFB Reading Technology (www.blioreader.com/aboutus.html), einer privat geführten Firma, entwickelt - mit dem Ziel, innovative Darstellungslösungen zu liefern, um gedrucktes Material von einer Vielzahl an mobilen und nicht mobilen Plattformen aus zugänglich zu machen. Die Unternehmensleitung von K-NFB entwickelte die erste Generation computergesteuerter Lesetechnologie, um Menschen mit Behinderungen, z.B. Sehbehinderungen, bei der Anwendung solcher Technologien zu helfen.

Klicken Sie hier, um sich eine Demo von Blio anzusehen: dynamicpublishing.quark.com/de/digitalpublishing/partners.html. Die ersten mit Blio betriebenen Geräte werden voraussichtlich im Sommer 2010 auf den Markt gebracht, unterstützt von allen führenden Devices, die 2010 und später eingeführt werden.

Über Baker & Taylor

Baker & Taylor, Inc. (www.baker-taylor.com) ist der weltweit führende Anbieter von gedruckten und digitalen Medienprodukten. Das Unternehmen betreut mehr als 30.000 Publishing-Partner durch die Verbreitung ihrer Inhalte über sein enormes weltweites Distributionsnetzwerk, das Retail-Partner, Gerätehersteller, Bibliotheken, akademische Einrichtungen sowie Kapitalgesellschaften umfasst. Baker & Taylor fördert Blio, das weltweit modernste und flexibelste eReader-Framework, das von K-NFB Reading Technologies entwickelt wurde. Mit Sitz in Charlotte, N.C., besteht Baker & Taylor seit mehr als 180 Jahren und wird mehrheitlich geführt von Castle Harlan Partners IV, L.P., einem institutionellen Private-Equity-Fonds von Castle Harlan Inc., einer führenden Private-Equity-Gesellschaft.

Über Digital Publishing 2.0

Digital Publishing 2.0 markiert die Weiterentwicklung von einfachen eBooks mit Schwarzweißbildschirmen hin zu der Verbreitung leistungsstärkerer Geräte mit großen Farbdisplays zur Ausgabe designbetonter interaktiver Inhalte für die Verbraucher. Um in der Ära des Digital Publishing 2.0 erfolgreich zu sein, müssen die Verfasser von Inhalten ihre elektronischen Produkte von Printprodukten abheben, indem sie Inhalte mit erweiterten Funktionen erstellen, die plattformunabhängig auf allen digitalen Geräten ausgegeben werden können.

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Quark, das Quark Logo und QuarkXPress sind Marken oder eingetragene Marken von Quark, Inc. und seiner Tochtergesellschaften in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Baker & Taylor und das Baker & Taylor Logo sind Marken von Baker & Taylor, Inc. Blio ist eine Handelsmarke von K-NFB Reading Technology, Inc. Die anderen zwecks Identifizierung genannten Unternehmens- und Produktnamen sind möglicherweise Handelsmarken ihrer jeweiligen Inhaber.